31. Mai 2015 - Ortsgeschehen

Vorplatz am DGH - wieder ein Schmuckstück

ABSCHLUSS Pflasterarbeiten wurden mit kleiner Feier beendet - Platz hat Potenzial für echten Dorfmittelpunkt

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Durch den großen Einsatz vieler Freiwilliger konnte ein echter Dorfplatz entstehen, der die Dorfmitte erheblich aufwertet und künftig intensiv für Veranstaltungen oder einfach nur zum Verweilen genutzt werden kann. - Foto: Andreas Stehr

Die Storndorfer können richtig stolz auf sich sein. In den letzten Monaten wurde in der Dorfmitte im und am DGH fleißig gearbeitet und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Manches liegt im Verborgenen, anderes kann man bestaunen. Zu Letzterem gehört mit Sicherheit der frisch gepflasterte Vorplatz am DGH, der - wieder - zu einem Schmuckstück geworden ist. Besonders bemerkenswert ist, dass viele der Arbeiten von freiwilligen Helfern unentgeltlich und ehrenamtlich ausgeführt wurden. Das gilt auch für den Vorplatz, an dem ganz viele Helfer wiederholt gezeigt haben, dass bürgerschaftliches Engagement in Storndorf nicht nur ein Schlagwort ist, sondern immer wieder auch in der Realität anzutreffen ist.

Die Arbeiten am Vorplatz begannen am 6. und 7. März dieses Jahres, als die Erde bis zu einer Tiefe von etwa 50 bis 60 cm abgetragen und anschließend der Platz wieder mit Kies  aufgefüllt wurde. Wir haben darüber berichtet >>> Link

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Der Vorplatz vor und nach den Arbeiten vom 6. und 7. März 2015 - Fotos: Kulturverein

Bevor man jedoch mit den Pflasterarbeiten loslegen konnte, mussten noch weitere Vorarbeiten ausgeführt werden. Am 28. März wurde mit der Verlegung von Entwässerungsrohren begonnen, eine Maßnahme, die sich über drei Wochen hinzog und bis etwa 18. April andauerte.

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Etwa drei Wochen dauerte das Verlegen der Abwasserrohre

Von einem Aufruf  am 15. April fühlten sich viele Storndorfer angesprochen und so konnte Bauleiter Thomas Wenzl am 26. April zusammen mit etwa acht weiteren Freiwilligen den letzten Bauabschnitt angehen. Über einen Monat lang wurden dann in unterschiedlicher Besetzung - aber meist im Beisein von Thomas - das Pflaster verlegt, streng nach der Vorgabe eines Planes. Am vergangenen Samstag wurden nun die Arbeiten mit einer kleinen Feier abgeschlossen.

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Am 25. April wurden die ersten Pflastersteine verlegt.

Fazit: In gut zwei Monaten wurden über 1500 ehrenamtliche Arbeitsstunden von Storndorferinnen und Storndorfern geleistet, um den Vorplatz des umgebauten DGHs ansprechend zu gestalten. Wären diese Arbeiten von einer Fachfirma ausgeführt worden, so wären Kosten von über 70.000 Euro entstanden. Durch die unentgeltliche Leistung sind nur reine Materialkosten in Höhe von etwa 20.000 Euro angefallen. Alles in allem konnten somit über 50.000 Euro gespart werden, wie Bürgermeister Georg verlauten ließ.


Es war nicht immer möglich, an den diversen Arbeitstagen ein Gruppenbild der anwesenden Helfer anzufertigen. Als Ersatz sollen die Bilder unserer Bildergalerien dienen, auf denen die meisten Akteure (mehr oder weniger gut) zu erkenen sind >>> BILDERGALERIEN: 1 - 2 - 3

Die Initiative für die ansprechende Gestaltung ging von Thomas Wenzl aus. Er ließ kurzerhand zwei kostenlose Planskizzen anfertigen, von denen der Ortsbeirat eine auswählte, die dann schließlich umgesetzt wurde. Auch die Bauleitung lag in den Händen von Thomas Wenzl. Er sorgte dafür, dass immer genug Helfer vor Ort waren und leitete diese fachlich an.

Unterstützt wurden die Arbeiten auch durch die Firma Stehr, die Baumaschinen, wie Radlader, Verdichtungsgerät etc. unentgeltlich zur Verfügung stellte. Da es sich bei der Maßnahme um ein öffentliches Projekt handelt, standen den ehrenamtlichen Helfern natürlich auch die Maschinen des Gemeindebauhofes zur Verfügung. Ein Dank geht auch an die zahlreichen Spender, die mit Getränke- oder Geldspenden ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht haben.

Durch den großen Einsatz konnte ein echter Dorfplatz entstehen, der die Dorfmitte erheblich aufwertet und künftig intensiv für Veranstaltungen oder einfach nur zum Verweilen genutzt werden kann.

Bürgermeister Georg, der immer wieder auch selbst Hand anlegte, zeigte sich nach dem Abschluss des Vorhabens sehr erfreut:  "Als Bürgermeister kann man gar nicht genug Danke sagen für ehrenamtliches Engagement bei solch einem aufwändigen und anspruchsvollen Projekt. Das zeigt einmal mehr, was möglich ist, wenn öffentliche Maßnahmen durch ehrenamtliches Engagement unterstützt werden. Als Gemeinde hätten wir es uns finanziell nicht leisten können, den Vorplatz des DGHs durch eine Fachfirma so wunderbar gestalten zu lassen", so Georg.

Einen inoffiziellen Namen hat der Platz auch schon, denn auf den großen persönlichen Einsatz von Thomas Wenzl – stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer - Bezug nehmend fragte der Bürgermeister schmunzelnd: "Was haben Prag und Storndorf nun gemeinsam?" "Richtig, einen Wenz(e)lsplatz", gab er gleich selbst die Antwort. Diesen Namen würde der Platz ohne Zweifel zu Recht tragen, denn Michael Wenzl, der Großvater von Thomas, war lange Jahre Hausmeister im DGH. In dieser Eigenschaft verwandelte er in den 1950er und 1960er Jahren den Vorplatz zusammen mit seiner Familie in einen kleinen Park, den er liebevoll ausgestaltete und pflegte.

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Bild links: Der ehemalige Hausmeister Michael Wenzl mit Tochter Traudl. -  Fotos: Familie Buchmann

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