28. Juni 2024 - Gemeindevertretung

Quelle: OZ Alsfeld 22.06.2024 - VON CHRISTIAN DICKEL 

Schwalmtaler »Verkehrsversuch«

Provisorische Leitbaken In Renzendorf reduzieren Tempo - Kritik an Optik und Sicherheit

VerkehrsregulierungDer optische Eindruck einer Baustelle und die eingeschränkte Sicht beim Schwalmtaler »Verkehrsversuch« zur Geschwindigkeitsreduzierung im Neubaugebiet sorgt für Diskussionen in der Gemeindevertretersitzung. FOTO: CHRISTIAN DICKEL

Schwalmtal (cdc). Um das zu schnelle Fahren in Renzendorf am Rathaus und im Neubaugebiet einzudämmen, hat die Gemeinde Schwalmtal wie vor einigen Wochen angekündigt durch provisorische Leitbaken künstliche Hindernisse geschaffen.

Das eingerichtete Provisorium hat zu einigen Nachfragen während der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend an den Rathauschef geführt. Zunächst wollte Harald Nahrgang (SPD) wissen, ob der Aufbau der Straßenverkehrsordnung entspricht. Es gebe kein Hinweisschild und sei daher aus seiner Sicht ungenügend. Bürgermeister Timo Georg (parteilos) erwiderte, dass rechtlich kein Hinweisschild notwendig und somit alles konform sei. Die aktuelle Regelung sei wie an jeder Verkehrsinsel mit einem blauen Pfeil geregelt. Da die Leitbaken beweglich seien, werde momentan ein Test durchgeführt, an welcher Stelle sich die Geschwindigkeitsreduzierung des Verkehrs bewähre. Die Anordnung werde immer mal wieder verschoben.

Wenn dann die beste Stelle gefunden worden sei, sollen die Leitbaken durch in den Boden eingebrachte Elemente ersetzt werden. Fakt sei, dass an dieser Stelle zu schnell gefahren werde, hier seien sich Anwohner und Verwaltung einig. Kritik hätten aber schon einige Anwohner aufgrund der derzeit vorherrschenden Optik angebracht.
Nahrgang ergänzte, dass der derzeitige Aufbau die Sicht so sehr einschränke, dass man den Gegenverkehr nur sehr schwer sehe. Das bestätige auch Werner Birkenstock (Grüne), der die Verkehrssicherheit an dieser Stelle gefährdet sah.

Bürgermeister Georg räumte ein, dass die provisorische Lösung tatsächlich die Sicht einschränke. Allerdings handele es sich nur um einen Versuch, um dort in Zukunft eine dauerhafte Lösung zu installieren.
Daher sollten sich die Bürger mit Kritik und Lösungsvorschlägen direkt an die Gemeindeverwaltung wenden. Die Vorschläge würden dann alle Berücksichtigung finden. Klar sei aber schon jetzt, dass an dieser Stelle eine dauerhafte Lösung zur Verkehrsberuhigung geschaffen werde. Das sei auch im Sinne der Anwohner.

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