03. März 2016 - Cornelia-Funke-Schule Schwalmtal

Herzvorsorge machte Schülern Spaß

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Viel Spaß und Bewegung hatten die Schüler der Klasse 4 und auch die Klassenlehrerin Anita-Müller Schulz der Cornelia-Funke-Schule in Schwalmtal am Faschings - Dienstag während eines Workshops der besonderen Art. Denn Seilspringen stand auf dem Stundenplan.

Mit dem von der Deutschen Herzstiftung initiierten Projekt »Skipping Hearts - Seilspringen an Schulen«, soll dem ständig steigenden Bewegungsmangel von Grundschülern entgegengewirkt werden.Gehören doch Laufen, Springen oder Ballspielen, was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. Viele Kinder schauen stattdessen stundenlang Fernsehen oder spielen am Computer. Eine Folge davon ist: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt »Skipping Hearts« ins Leben gerufen. Den Kindern wird an Grundschulen die sportliche Form des Seilspringens, das »Rope Skipping«, vermittelt. Aktuell, so gibt die Deutsche Herzstiftung bekannt, wird das Bewegungsprogramm in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und im Saarland durchgeführt und hat bundesweit mit über 8000 Workshops, schätzungsweise weit über 400 000 Kinder erreicht.

Zum inzwischen sechsten Mal kamen nun auch Schüler der Cornelia-Funke-Schule in Schwalmtal in den Genuss dieser außergewöhnlichen Unterrichtsstunden. Workshopleiter Jochen Külper zeigte den Kindern den richtigen Umgang mit dem Seil sowie unterschiedliche Sprünge und Sprungtechniken, dieses idealen Ganzkörper-Trainings. Denn Seilspringen stärkt nicht nur Herz und Kreislauf, sondern fördert gleichzeitig auch das Koordinationsvermögen. Bauch, Beine, Po, Oberarme, nahezu jeder Muskel wird beansprucht. Ganz abgesehen davon, dass die Erfolgserlebnisse beim Springen die Freude an der Bewegung erhöhen, forciert die Teamarbeit auch die Integration körperlich und sozial schwächerer Kinder.

Bei fetziger Musik trainierten die Schüler eifrig ihre Arme zu überkreuzen, auf einem Bein zu springen oder mutig in das schwingende Seil hineinzuspringen. Schnell hatten sie sich die Bewegungsmuster diverser Basis-Sprünge in verschiedenen Techniken des Seilspringens, ob einzeln oder im Team, angeeignet. Mädchen und Jungen hat es »voll viel Spaß gemacht«. So motiviert, waren die Kinder natürlich auch aufmerksam bei der Sache und trainierten unter Anleitung mit Elan den richtigen Umgang mit dem Seil.

Und dass sich dieses Training gelohnt hatte, konnten die Schüler gleich im Anschluss an den Workshop in einer Abschlussveranstaltung erfolgreich unter Beweis stellen. Dazu waren die anderen Schüler und die Eltern eingeladen, die anschließend mit sehr viel Begeisterung das gerade gesehene einmal selbst ausprobieren durften.

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