3. August 2021 - SG Schwalmtal

Quelle: OZ Alsfeld 02.08.2021

Vogelsberg-Cup: Am Ende entscheidet die Tordifferenz

SG Schwalmtal entthront Titelverteidiger SG Lauter beim Vogelsberg-Cup der FSG Vogelsberg / Torjägerkanone für Rami Al Muldafer

Vogelsberg Cup 1

HERBSTEIN - "Endlich wieder Fußball", fasste Marius Eurich aus dem Organisationsteam der gastgebenden FSG Vogelsberg das Motto des Vogelsberg-Cups zusammen, das gleichzeitig die Gefühlslage all derjenigen beschreibt, die sich die zweite Auflage dieses sportlichen Wettstreits nicht entgehen lassen wollten. Auch wenn sich (wenig überraschend) das spielerische Niveau nicht nahe an der Perfektion bewegte, die sich so mancher selbst ernannte "Experte" wünschte, brachte der Vogelsberg-Cup doch überwiegend zufriedene Gesichter hervor. Eine Woche vor dem Punktspielstart wurden knapp 250 Zuschauer gut unterhalten und erfreuten sich überwiegend an dem, was die vier Mannschaften auf dem Platz im Sportzentrum Herbstein darboten.

Als großer Abräumer entpuppte sich die SG Schwalmtal. Der ehemalige Kreisoberligist aus dem Fußballkreis Alsfeld, der schon bei der ersten Auflage des Vogelsberg-Cups dabei war, erklomm ungeschlagen die Spitze der Gesamttabelle. Lediglich die Neuauflage des Premierenfinals gegen die SG Lauter konnte das Team von Trainer Daniel Schöppner nicht für sich entscheiden. Der Titelverteidiger war bereits nach wenigen Augenblicken in Führung gegangen, doch es sollte der einzige Gegentreffer für die Schwalmtaler bleiben, denen noch der Ausgleich gelang. Ein wenig Glück hatte der spätere Sieger beim Erfolg gegen die Kreisoberliga-Mannschaft des Gastgebers, dessen Keeper sich nach einem Rückpass gegen Jannik Hildebrand entscheidend verdribbelte. Das abschließende Duell mit der sieglosen FSG Wartenberg prägte Rami Al Muldafer, der sich mit seinem lupenreinen Hattrick zum zwischenzeitlichen 3:0 am Ende sogar die Torjägerkanone schnappte. Aber auch die Treffer der Teamkollegen Julian Georg und Julius Korzenek sollten von großer Bedeutung sein. Durch das 5:0 legte die SG Schwalmtal vor dem letzten Turnierspiel die Latte extrem hoch für die bis dato punktgleiche SG Lauter, die nach einer 2:0-Führung gegen Wartenberg lediglich knapp mit 3:2 die Oberhand behalten hatte.

Die Kreisoberliga-Fußballer der vier Stammvereine TV Maar, Spvgg. HAS Heblos, TSV Wallenrod und TV Frischborn schickten eine bunte Mischung ihrer drei Mannschaften in die abschließende Partie gegen die mit einer zum Großteil aus B-Team-Spielern bestehende FSG Vogelsberg. Die Gastgeber hatten zwar Feldvorteile, doch Lauter nutzte seine (wenigen) Möglichkeiten konsequenter. Der B-Team-Coach Daniel Steuernagel traf sehenswert zur zunächst schmeichelhaften Führung, ehe Janne Seibert den am Ende doch noch verdienten Erfolg perfekt machte. Um Schwalmtal noch abzufangen, fehlten dem Titelverteidiger allerdings drei weitere Treffer.

Bei der Siegerehrung gab es seitens Eurich für Schwalmtals Trainer Schöppner noch den Hinweis, dass "Du den Vogelsberg-Cup im kommenden Jahr in Deine Planungen mitaufnehmen musst". Denn es sei ja ein Wanderpokal, den es für den Turniersieger gab. Behalten darf derweil Torschützenkönig Rami Al Muldafer seine Torjägerkanone, zu der es seitens der FSG Vogelsberg auch noch eine schmackhafte Belohnung in fester und flüssiger Form gab, denn "ohne die restliche Mannschaft gibt es ja auch keinen Torjäger". Die Geldprämie in Höhe von 150 Euro rundete die lohnende Fahrt der SG Schwalmtal nach Herbstein ab.

Gelohnt hatte sich die Teilnahme am Vogelsberg-Cup aber auch für die übrigen Teams. Während die entthronte SG Lauter 100 Euro einstrich, blieben noch 75 Euro für die gastgebende FSG Vogelsberg, die nach dem furiosen 5:0-Auftaktsieg gegen Wartenberg zwei Mal als Verlierer das Feld verließ, damit aber angesichts des gelungenen Turniers leben konnte. Auch für die galt Eurichs Anmerkung: "Es waren gute Spiele und es gab keine Verletzten." Dies zählte auch für die mit einem Mini-Aufgebot angetretene FSG Wartenberg, die den für den Notfall einsatzbereiten Coach Tim Krüger nicht einsetzen musste. Dieser haderte zwar ein wenig damit, bei der Generalprobe für den Saisonstart nicht die geplanten taktischen Experimente durchführen zu können, sagte aber mit einem breiten Grinsen: "Wenigstens hat uns durch die Spiele beim Vogelsberg-Cup keiner in die Karten schauen können." Mit Humor nahm denn auch sein Kapitän Julian Barth die Rote Laterne entgegen, die der A-Ligist - neben 50 Euro - für den vierten Platz erhielt.

2. Vogelsberg-Cup in Zahlen

FSG Vogelsberg - FSG Wartenberg 5:0
SG Schwalmtal - SG Lauter 1:1
SG Lauter - FSG Wartenberg 3:2
SG Schwalmtal - FSG Vogelsberg 1:0
FSG Wartenberg - SG Schwalmtal 0:5
FSG Vogelsberg - SG Lauter 0:2

1. SG Schwalmtal 3 7:1 7
2. SG Lauter 3 6:3 7
3. FSG Vogelsberg 3 5:3 3
4. FSG Wartenberg 3 2:13 0


Im Stenogramm

FSG Vogelsberg - FSG Wartenberg 5:0 - Tore: 1:0 und 2:0 Benjamin Szombierski, 3:0 Henrick Schleuning, 4:0 Lorenz Ruhl (FE), 5:0 Moritz Caspar.

SG Schwalmtal - SG Lauter 1:1 - Tore: 0:1 David Fölsing, 1:1 Christoph Döring.

SG Lauter - FSG Wartenberg 3:2 - Tore: 1:0 und 2:0 Max Ortstadt, 2:1 Nils Jander, 2:2 Matthias Stroka, 3:2 Janne Seibert.

SG Schwalmtal - FSG Vogelsberg 1:0 - Tor: 1:0 Jannik Hildebrand.

FSG Wartenberg - SG Schwalmtal 0:5 - Tore: 0:1, 0:2 und 0:3 Rami Al Muldafer, 0:4 Julian Georg, 0:5 Julius Korzenek.

FSG Vogelsberg - SG Lauter 0:2 - Tore: 0:1 Daniel Steuernagel, 0:2 Janne Seibert.

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