10. August 2018 - TV Storndorf / Wanderabteilung

Erlebnisreiche Tage in Südtirol

Mehrtagesfahrt der Storndorfer Stammtischwanderer vom 17. – 23. Juni

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Die Gruppe vor der Abreise am Hotelparkplatz. (Foto privat)

Schon zum zweiten Mal war Südtirol das Ziel der Storndorfer Stammtischwanderer für ihre Mehrtagesfahrt. Da die Unterkunft in Bruneck - Percha beim ersten Besuch in 2016 nicht besser hätte sein können, hatten wir das Hotel für unseren Aufenthalt wieder gewählt. Nachdem alle Passagiere eingestiegen, und die Koffer verladen waren, fuhren wir über Würzburg, Heidenheim, Fernpass, Innsbruck und den Brennerpass bis zu unserer Unterkunft in Percha. Hier wurden wir nach einer langen Anreise mit einem Begrüßungstrunk und einem Fünf-Gänge-Menü herzlich empfangen.

Das Biathlonzentrum in Antholz war der erste Programmpunkt am Montagvormittag. Bei einer ausgedehnten Führung durch das Gelände konnten wir auch einmal hinter die Kulissen schauen, und bekamen so Informationen, die man bei Fernsehübertragungen nicht erfährt. Zum Abschluss durfte jeder Besucher noch mit einem original Biathlongewehr fünf Schuss abgeben. Aus Sicherheitsgründen zwar nur liegend aufgelegt, aber trotz alledem waren die 50 m entfernten Scheiben für manchen Schützen viel zu klein. Nach der Mittagspause sind viele noch um den sich in der Nähe befindlichen Antholzer See gewandert.

Am nächsten Tag fuhren wir von Kastelruth mit der Seilbahn zur 1.468 m hoch gelegenen Marinzenhütte. Bei herrlichem Wetter nutzten einige die Gelegenheit für eine Wanderung, andere amüsierten sich auf der Sonnenterasse bei Livemusik.

Der Mittwoch war für jedermann zur freien Verfügung. Dieser Tag wurde von eingen zum Besuch des Brunecker Wochenmarktes genutzt. Andere wiederum fuhren mit der Seilbahn zum Kronplatz hoch, um entweder die 18,13t schwere Friedensglocke „Concordia 2000“ läuten zu hören oder sich das Messner-Mountain-Museum anzusehen. Andere wiederum erkundeten bei einer kleinen Wanderung den Kronplatz.

Als nächster Höhepunkt erfolgte am Donnerstag die Fahrt zur 2320m hoch gelegenen Auronzo-Hütte am Fuße der „Drei Zinnen“. Von hier wanderte die Gruppe „vorbei an einer kleinen Kapelle“ zur etwa 3 km entfernten Lavaredo-Hütte. Einige ganz Mutige gingen auf schmalem Weg weiter hinauf zum Patern-Sattel. Hier auf 2.454 m genossen sie einen herrlichen Einblick in die 500 m hohen Nordwände der Drei Zinnen, bevor sie dann leicht abwärts am Fuße des Paternkofels entlang bis zur Weggabelung in Richtung Lange-Alm wanderten. In Höhe der Schutzhütte wurde die Gruppe von einem kleinen Gewitter überrascht, wurde aber trotzdem von herrlichen Panoramen belohnt.

Am Freitag fuhr man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Seiser-Alm hoch. Auf Europas größter Hochalm genoss man das herrliche Wetter entweder zu einer Kutschfahrt oder andere wanderten auf ebenem Weg zur Mittagspause zum Ritsch. Die letzte Station am Freitag war der Besuch eines gemütlichen Cafés in Kastelruth, bevor man zum Kofferpacken ins Hotel zurückkehrte.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wurden wir am Samstag vor unserer Abreise von unserem Gastgeberehepaar verabschiedet.

Gerhard Krupa
Abteilungsleiter Wanderabteilung

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