22. August 2010

Quelle: www.vb-kurier.de (Bäuml)

Sechs Tage nach Saalfelden im Pinzgau

Wandergruppe „Schwalmquelle“ unternahm
eine Reise unter anderem zum Großglockner

(bl) Die siebte Jahresfahrt des Wandervereins Schwalmquelle die Wanderfreunde ins Pinzgau nach Saalfelden am Steinernen Meer. Nach einem langen Anreisetag konnten sie sich am Abend bei einem 3 Gang-Wahlmenüs mit Salatbufett stärken. Mit einem Geburtstagsständchen für eine Mitreisende begann das Frühstück am nächsten Morgen.

Anschließend fuhren sie in das nahe gelegene Kaprun zum Parkplatz Kesselfall- Alpenhaus. Mit einem Bus ging’s durch den Lärchenwand-Tunnel zur Talstation des Lärchwand-Schrägaufzuges in 1.209 m Seehöhe. Bei der Bergstation nahe der Limburger-Sperre. Von dort aus ging es mit Busse, zum Wasserfallboden-Stausee und an der Fürthermoar-Alm vorbei bis zum Mooserboden-Stausee in 2.040 m Seehöhe. Nach längerem Aufenthalt ging es dann wieder zurück ins Tal und über Zell am See ins Hotel.Am dritten Tag sie sich zu einer Besichtigung des Ortes Maria-Alm entschieden. Nach der Mittagspause ging es mit dem Bus zu einer Stelle von der sie eine kleine Wanderung zur Hoteleigenen Schoerhofalm machten. Für die, die nicht gut zu Fuß waren, hatte der Wirt einen Shuttle-Service eingerichtet. Bei Kaffee und Kuchen konnten sie den Ausblick auf die Pinzgauer Bergwelt und das Steinerne Meer genießen.Am nächsten Morgen ging es über die berühmteste Alpenstraße ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der Pasterze. Auf 48 Kilometer Hochalpenstraße mit 36 Kehren, bei einem Höhenanstieg bis auf 2.504 m erwartete sie ein Natur- und Fahrerlebnis der besonderen Art. Sie durchquerten eine einzigartige Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, duftenden Bergwäldern, mächtigen Felsen und ewigem Eis bis zum Fuße des Großglockners, der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Zum anfassen Nahe konnten sie Steinböcke und Murmeltiere in freier Natur bewundern.Die nächste Tagestour führte sie durch das Pinzgau über Mittersill nach Krimml. Mit 380 m Fallhöhe über drei Stufen sind die Krimmler Wasserfälle die höchsten Europas und ein Naturwunder ersten Ranges. Den Ursprung der Krimmler Wasserfälle bildet die Krimmler Ache. Sie beginnt am Ende des Krimmler Achentals, durchfließt zuerst sanfte Almböden, um dann als tosender Gletscherbach die gewaltigen Stufen hinab zu stürzen. Von der Wasser-Wunder-Welt gelangten sie auf einem gut befestigten Gehweg des Österreichischen Alpenvereins unmittelbar zum untersten Wasserfall. Den Weg bis zum obersten Wasserfall mit spektakulären Ausblicken auf die tosenden Wassermassen haben nur einige gute Wanderer unter ihnen geschafft.Anschließend Weiterfahrt über den Gerlos Pass. Mit einer Maximalhöhe von 1.360 m und einer Länge von zwölf Kilometer ist die Gerlos Alpenstraße eine Panoramastraße, die dem Fahrgast wunderschöne Ausblicke auf die Krimmler Wasserfälle, das Salzachtal und die Zillertaler Alpen bietet.Mit vielen Erinnerungen im Gepäck traten wir am sechsten Tag die Heimreise an. Urlaub voller Freud und Glück, gern kommen auch wir wieder zurück. Am schönsten nämlich wie ich mein, ist’s immer noch Daheim.

Pinzgau2010


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