26. September 2020 - SG Schwalmtal

Quelle: OZ Alsfeld 25.09.2020

Schwalmtal reist mit breiter Brust nach Homberg

Fußball-Kreisoberliga: Jetzt soll erster Derby-Sieg her / Sonntag, 16 Uhr, in Homberg Homberg/Ober-Ofleiden - Schwalmtal

HOMBERG/SCHWALMTAL (chn). Erneut wartet der Spielplan der Fußball-Kreisoberliga Gießen Süd mit einem Alsfelder Kreisderby auf: Am Sonntagnachmittag empfängt die FSG Homberg/OberOfleiden die SG Schwalmtal, die mit dem Rückenwind ihres ersten Saison-Dreiers anreist. Am Mittwochabend bezwang die Schöppner-Elf Aufsteiger FSG Lumda/Geilshausen mit 2:0.

Für die Hausherren ist dies bereits Kreis-Derby Nummer drei: Dem Sieg gegen Altenburg/Eudorf/Schwabenrod folgte zuletzt ein 2:2 gegen Hattendorf. „Wir sind im Moment personell sehr dünn besetzt aufgrund vieler verletzter und angeschlagener Spieler. Gegen Hattendorf haben wir am Mittwoch aber Moral bewiesen und aus einem 0:2 noch ein 2:2 gemacht“, erklärt FSG-Spielertrainer
Turgay Kepenek nach dem Derby-Remis unter der Woche. Zugleich fordert der Übungsleiter: „Wir müssen unsere Torchancen viel besser nutzen. Der Knoten bei bestimmten Spielern muss einfach platzen.“

Bislang kommen die Ohm-Kicker nach fünf Saisonspielen auf acht „Buden“ - ein vergleichsweise mauer Wert, der sich statistisch im unteren SüdstaffelDrittel einpendelt.
Gegen Schwalmtal erwartet Kepenek keine einfache Aufgabe: „Das ist ein Derby und solche Spiele haben andere Gesetze. Die Mannschaft mit der besseren Mentalität und Einstellung wird gewinnen. Wir wollen allerdings diese Mannschaft mit der besseren Einstellung auf dem Platz sein.“ Unter anderem der Einsatz von FSG-Neuzugang und bislang bester Torjäger Demir Cokovic ist vor dem Anpfiff aufgrund einer zugezogenen Prellung fraglich. Insgesamt verfüge er, sagt Kepenek, nur noch über zwei bis drei Bankspieler.

Erleichtert und motiviert nach Homberg anreisen wird am Sonntag die SG Schwalmtal nach ihrem Debüt-Sieg. SG-Coach Daniel Schöppner resümiert: „Das war ein brutaler Sieg für die Tabelle, das eigene Gefühl und die Köpfe. Ausstrahlung, Wille, Einsatz und Teamgeist waren von allen Beteiligten vorhanden. Wir konnten über 90 Minuten präsent agieren, waren mit Kopf und Herz auf dem Platz und wurden dafür mit einem Dreier belohnt.“

Trotz aller Euphorie, blickt Schöppner der Partie gegen die FSG aber mit Vorsicht entgegen: „Homberg/Ober-Ofleiden hat eine veränderte Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison, ist zuhause in den beiden Spielen nicht geschlagen worden und hat gegen Altenburg bereits bewiesen, dass man auch Derbys gewinnen kann.“

Man wolle aber, betont der Trainer, an der eigenen Leistung vom Mittwoch anknüpfen und vor allem die 0:2-Niederlage des Vorjahres nicht wiederholen: „Dieses Jahr wollen wir es besser machen und versuchen, gleich mit unserem ersten Derby-Sieg in der Kreisoberliga nachzulegen.“


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