31. März 2017 - Förderverein Sozialstation Schwalmtal

Quelle: Mitteilungsblatt 13-2017

Förderverein Sozialstation Schwalmtal

27. Mitgliederversammlung - 17. März 2017 -  DGH Vadenrod

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Die Vorsitzende Renate Weber begrüßt die über 60 erschienenen Vereinsmitglieder und stellt fest, dass somit die Versammlung beschlussfähig ist. Sie begrüßt besonders Monique Abel vom Pflegestützpunkt der Kreisverwaltung, Bürgermeister Timo Georg, die Schwestern der Station sowie ihre Vorstandskollegen/innen. Die Versammlung gedenkt dann der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.

In seinem nun folgenden Grußwort bedankt sich Bürgermeister Timo Georg bei den Mitgliedern, den Schwestern und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und Unterstützung. Er weist daraufhin, dass in Kürze die neuen Räumlichkeiten von der Sozialstation bezogen werden, die mehr Platz und Nutzungsmöglichkeiten bieten. Auch weist er auf den Nachbarschaftshilfeverein hin, der den Schwalmtalern mit Angeboten von Hilfeleistungen zur Verfügung steht.

Es folgt nun der Vortrag von Monique Abel, die die seit dem 1. Januar 2017 geltenden fünf neuen Pflegegrade vorstellt. Diese haben die seither geltenden drei Pflegestufen abgelöst. Sie stellt den Pflegestützpunkt der Kreisverwaltung als neutrale, unabhängige Beratungsstelle für Pflegebedürftige, Angehörige und Ratsuchende vor, der mit Informationen zur Versorgungsstruktur und mit Kontakten zu professionellen und ehrenamtlichen Angeboten hilft.

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Vorsitzende Weber bedankt sich bei Monique Abel vom Pflegestützpunkt Vogelsbergkreis

Sie stellt dann die Einstufungsverfahren und Begutachtungen nach dem neuen Recht und einem neuen Punktesystem vor und weist auf die Unterschiede zu den seitherigen Pflegestufen hin. Wer seither eine Pflegestufe hatte, ist automatisch auf den neuen Pflegegrad, aber eine Stufe höher, eingestellt worden. Die Vorsitzende dankt für diesen sehr informativen Vortrag mit einem Blumenstrauß.
Sie fährt nun mit ihrem Geschäftsbericht fort und weist darauf hin, dass der Förderverein in vielfältiger Weise die Arbeit der Sozialstation unterstützt. Auch wurde z. B. ein Adventsnachmittag und ein Ausflug für die Pflege- bedürftigen und ihre Helfer mitfinanziert. Sie bittet auch weiterhin um Unterstützung, denn die zur Verfügung gestellten Beiträge und Spenden fließen ja wieder an die Bürger zurück. Sie gibt jedem zu Bedenken: Was wird sein, wenn ich alt, krank oder allein bin? Das sollten sich auch schon jüngere Menschen klarmachen. Sie geht noch einmal auf die räumliche Veränderung der Sozialstation ein und erläutert die sich dadurch ergebenden Vorteile wie größere Räume und bessere Nutzung für Gehbehinderte. Durch die steigende Anzahl von Pflegebedürftigen wird mehr Personal benötigt und es entstehen höhere Kosten. Der Mitgliederbestand ist mit ca. 500 Mitgliedern leicht rückläufig.

Der Bericht der Rechnerin Gisela Mager, die die Einnahmen und Ausgaben von 2016 vorträgt, ergibt als Differenz einen Verlust von 1.412,99 Euro. Der Jahresabschluss liegt vor und wurde von Mechthild Rohm und Erika Hamel geprüft. Sie bescheinigen der Rechnerin eine vorbildliche Kassenführung ohne Beanstandungen. Ihr Antrag auf Entlastung des Gesamtvorstandes wird einstimmig angenommen.
Da nun die Neuwahlen des Gesamtvorstandes anstehen, wird Horst Philipp als Wahlleiter gewählt. Da sich alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl stellen, werden nun die einzelnen Mitglieder durch die Versammlung gewählt.

Für jedes Mitglied ergibt sich eine einstimmige Wiederwahl, sodass der seitherige Vorstand für drei Jahre weiterarbeiten kann. Die Wahl der Kassenprüfer für 2017 fiel einstimmig auf Mechthild Rohm und Horst Philipp.

Der Bericht der Leiterin der Sozialstation Karin Runge zeigt, dass in 2016 täglich 8 Touren und 2 Spättouren für ca. 8o Patienten gefahren wurden. In 2017 sind 8 Mitarbeiterinnen bei 9 Touren, einer Hauswirtschaftstour und 2 Betreuungstouren unterwegs. Sie deutet an, dass nach der Umzugsphase ein „Tag der offenen Tür" vorgesehen ist und bedankt sich bei den Mitgliedern und dem Vorstand für die Unterstützung.

Die Vorsitzende Weber bedankt sich zum einen für den Bericht aber auch für die hervorragende Arbeit, die von den Mitarbeiterinnen der Sozialstation geleistet wird. In ihrem Schlusswort weist die Vorsitzende daraufhin, dass wir nicht allein sind, sondern dass es immer wieder Menschen gibt, die Beistand leisten. Sie dankt Allen für ihr Interesse und wünscht einen guten Nachhauseweg.

Schriftführer / 1. Vorsitzende