30. März 2016 - Förderverein der Sozialstation Schwalmtal

Quelle: Mitteilungsblatt 12-2016

Förderverein der Sozialstation Schwalmtal - Protokoll der 26. Mitgliederversammlung

am 11. März 2016 im Dorfgemeinschaftshaus Storndorf

Die 1. Vorsitzende Renate Weber begrüßt die annähernd 50 Mitglieder und stellt die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Ihr besonderer Gruß gilt Dr. Jörg Berthel, Neurologe und Oberarzt in Lauterbach sowie Bürgermeister Timo Georg.

„Je älter wir werden, desto mehr ändern sich für uns die Zeiten. Aber auch wir müssen uns ändern, wenn wir die Zeiten verändern wollen", so Renate Weber. Der Förderverein und seine Mitglieder versuchen das und tragen dazu bei, dass sich für Alte und Kranke etwas zum Positiven ändert. Sie gedenkt anschließend der in 2015 verstorbenen 20 Mitglieder.

In dem nun folgenden Grußwort des Bürgermeisters betonte dieser, dass der Förderverein in den 26 Jahren seines Bestehens schon viel geleistet hat und zum Nachdenken über das Alter anregt. Er dankt dafür auch den Schwestern für ihre schwere Arbeit und dem Vorstand für seine ehrenamtliche Tätigkeit und sagt auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Er geht noch auf den neugegründeten Verein „Nachbarschaftshilfe" ein, der z.Zt. 8o Mitglieder hat und seine Hilfe anbietet und bittet, diese auch in Anspruch zu nehmen.

Der Vortrag von Dr. Jörg Barthel mit dem Thema „Parkinson - Diagnose und Therapie" gibt einen Einblick auf die Entstehung und Behandlung dieser unheilbaren Krankheit. Sie zeigt sich als Schüttellähmung mit Gelenksteifheit und Kontrollstörungen zu denen in der Endphase noch Bettlägerigkeit hinzukommt. Ergotherapie, Logopädie und Bewegungsübungen können vorbeugen und lindern, auch eine medikamentöse Behandlung ist möglich. Nach dem Vortrag beantwortete er noch Fragen der Zuhörer.

Die Vorsitzende dankte ihm mit einem Weinpräsent und trägt nun ihren Geschäftsbericht vor. „Man muss damit umgehen können, dass man alt geworden ist und nicht mehr Alles selbst machen kann", so Renate Weber. Der Förderverein trägt dazu bei, dass Alte und Kranke jetzt und später versorgt und pflegende Familienmitglieder entlastet werden. Die Vorbehalte in der Gründungszeit der Diakoniestation gegen fremde Pflegekräfte haben sich geändert und sind einem vollen Vertrauen gewichen. Sie weist darauf hin, dass mit dem Tod die Mitgliedschaft nicht automatisch auf z. Bsp. den Ehepartner übertragen wird, sondern neu beantragt werden muss.
Sie erläutert noch einmal die Änderung der Bezeichnung „Diakoniestation" in „Sozialstation" und betont, dass die Inhalte die gleichen bleiben.

Es folgt nun der Geschäftsbericht der Rechnerin Gisela Mager, die die Einnahmen und Ausgaben erläutert und ein kleines Plus vermelden kann. Zum Ende des Jahres 2015 beträgt die Mitgliederzahl 500 mit einer leicht rückläufigen Tendenz. Für ihre umfangreiche Arbeit nimmt sie den Dank der Vorsitzenden entgegen.

Die Kasseprüfer Roland Janich und Erika Hamel hatten keine Beanstandungen an der Kasseführung und so konnte der Vorstand einstimmig entlastet werden. Als Kasseprüfer für 2016 wurden einstimmig Erika Hamel, Rainrod und Mechthild Rohm, Vadenrod gewählt.

Es folgte nun der Bericht der Leiterin der Sozialstation Karin Runge, die die Arbeit der Mitarbeiterinnen erläutert. Sie betreuen ca. 70 - 80 Patienten -mit steigender Tendenz- und fahren dazu 8 Touren täglich und 2 Touren abends. Dadurch werden sowohl 3 Mitarbeiterinnen als auch ein Fahrzeug mehr benötigt. Sie dankt auch Hannelore Georg, die immer einsatzbereit ist und ihnen viel Betreuungsarbeit abnimmt, denn die Zeit der Schwestern ist knapp bemessen.

Renate Weber dankt ihr und den Schwestern für ihre Arbeit und betont, dass diese eine gute Gemeinschaft bilden und dazu beitragen, dass eine Pflege zu Hause möglich ist.

Der 2. Vorsitzende Jürgen Adam dankt nun auch Renate Weber für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und ihren Einsatz für den Förderverein.

Mit einem Schlusswort des Dankes an Alle und der Bitte um Werbung für den Verein, beendet sie die Veranstaltung.

Schriftführer                                                                               1. Vorsitzende