06. April 2015 - Förderverein Diakonoiestation Schwalmtal

Quelle: OZ Alsfeld, 03. April 2015

Guter Start in ambulante Pflege

JUBILÄUM Förderverein der Diakoniestation blickt auf Anfänge vor 25 Jahren zurück

jhv foerderverein diakoniestation ehrung

Vorsitzende Renate Weber (2.v.r.) ehrt Rudi Höchemer, Hannelore Steuernagel und Karl Peter für ihre 25-jährige Treue zum Förderverein Diakoniestation Schwalmtal. Foto: Buchhammer

BRAUERSCHWEND (Ib). Frühlingsfrisch dekorierte Tischreihen, glänzendes Blech und Chorgesang, juristische Informationen, Lobesreden, Dankbarkeit und Anerkennung bestimmten am Freitag die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Fördervereins der Diakoniestation Schwalmtal, die im Brauerschwender Bürgerhaus stattfand und an der über 150 Mitglieder teilnahmen.

„25 Jahre Förderverein Diakoniestation Schwalmtal ist eine lange Zeit. Wir sind in einer guten Ehe", eröffnete Vorsitzende Renate Weber die Feierlichkeiten mit Grußworten zahlreicher Ehrengäste, verbunden mit musikalischen Kostproben von der Chorgerneinschaft und dem Evangelischen Posaunenchor Brauerschwend unter Leitung von Bernd Rühl. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand ein Fachvortrag von Rechtsanwältin Daniela Elger aus Lauterbach zum Thema Vorsorge durch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Erster Beigeordneter Helmut Schmehl würdigte das große Engagement des Vereins. Ortsvorsteher Roland Janich spannte den Bogen weiter und sprach die Menschlichkeit im Verein an. Ein Gut, welches heutzutage bei vielen Menschen auf der Strecke bleibe, mahnte er. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Dieter Boss, würdigte die schnelle und unkomplizierte Hilfe des Fördervereins.

Gründungsvater Pfarrer i.R. Herbert Seeger erinnerte an die Anfänge des Vereins 1990, in der die Notwendigkeit nicht gesehen und zunächst von der obersten Kirchenbehörde in Darmstadt abgelehnt worden war. „Aber die Mitglieder hielten an der guten Idee fest und zahlten ihre Beiträge", so der Initiator.

Umfangreich knüpfte auch Hannelore Steuernagel, Leiterin der Diakoniestation Lauterbach, an die Historie des mitgliedstarken Schwalmtaler Vereins an. „Bereits bei der Gründungsversammlung trugen sich knapp 140 Mitglieder ein und motivierten sehr viele weitere Bürger der Gemeinde zur Mitgliedschaft. Von Anfang an herrschte in dem einzigen dorfübergreifenden Verein eine starke Gemeinschaft und die ermöglichte im Schwalmtal einen guten Start zur ambulanten Pflege." Die wichtigste Arbeit des Fördervereins habe zunächst darin bestanden, die Arbeit der Gemeindeschwestern mit Hilfsmitteln zu unterstützen. „Erst mit Beginn der Pflegeversicherung im Jahr 1995 konnte sich die Unterstützung durch den Förderverein auch auf andere Bereiche und Projekte konzentrieren", reihte die ehemalige Krankenschwester der Diakoniestation Schwalmtal an. Im Zuge des demographischen Wandels habe der Förderverein sein Aufgabengebiet auf die soziale, seelsorgerische Betreuung von alten und kranken Menschen ausgeweitet.

Heute habe der Förderverein gut 520 Mitglieder und stelle eine tragende Säule im Vereinswesen der Gemeinden. Die Fördermittel setzten sich zusammen aus Mitgliedsbeiträgen, privaten Zuwendungen sowie Spenden, vollendete der Vorstand die Vereinsgeschichte. Zwölf Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter versorgten derzeit etwa 70 Patienten in der Gemeinde, gewährte die heutige Leiterin Karin Runge Einblick in die Arbeit der Diakoniestation, Die Pflege-Ansprüche würden immer zunehmen, gut 1000 Pflegestunden trüge die Mitarbeiterschaft im Monat zusammen mit steigender Tendenz.

Abschließend bedankte sich Renate Weber bei den Gründungsmitgliedern Hannelore Steuernagel, Rudolf Höchemer und Karl Peter für deren lang anhaltende Treue.

 

 


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