15. April 2014 - Förderverein Diakonoiestation Schwalmtal

Quelle: OZ Alsfeld

Renate Weber steht Förderverein weiter vor

HAUTVERSAMMLUNG Vorstandswahl und Vortrag bei Förderern der Sozialstation

RAINROD - (red). Vorstandswahlen und ein Vortrag von Dr. Johannes Roth, Chefarzt am Krankenhaus Lauterbach, zum Thema: „Darmkrebs – nein danke" standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Fördervereins Diakoniestation Schwalmtal. Sie fand im Dorfgemeinschaftshaus in Rainrod statt.

„In der Bundesrepublik gibt es jährlich zirka 70 000 Neuerkrankungen an Darmkrebs und zirka 30 000 Todesfälle durch diese Krankheit, das ist die zweithäufigste Todesursache", machte Johannes Roth deutlich. Eine Darmspiegelung, die im gesetzlichen Vorsorgeprogramm der Krankenkassen ab dem 55. Lebensjahr vorgesehen ist, könne zur Früherkennung beitragen. Bei Krankheitsfällen in der Familie könne die Spiegelung auch schon zehn Jahre vorher vorgenommen werden. Bei 35 Prozent der Frauen würden dabei Polypen festgestellt, die in 0,6 Prozent der Fälle zu Karzinomen werden. Bei den Männern sind es etwa 23 Prozent der Untersuchten und 1,1 Prozent, die davon zu bösartigen Tumoren werden. Roth führte weiter aus, dass aber nur zwölf bis 18 Prozent die Vorsorge wahrnehmen, obwohl sie schmerzfrei und komplikationslos sei. Nach den locker und verständlich vorgetragenen Informationen beantwortete Dr. Roth noch Fragen aus der Versammlung.

In seinem anschließenden Grußwort zeigte sich Bürgermeister Timo Georg erfreut über das Interesse der Mitglieder und sagte auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde für die Diakoniestation Schwalmtal zu, die das Leben der Kranken zu Hause in ihren Familien ermögliche. Er erwähnte noch die bevorstehende Gründung eines Sozialbeirates, in dem alle Vereine, die im sozialen Bereich tätig sind, vertreten sein sollten.

In ihrem Geschäftsbericht wies Vorsitzende Renate Weber noch einmal auf die vielfältigen Hilfen und Angebote der Station hin und auch auf die Unterstützung durch die rund 530 Mitglieder des Fördervereins. Es folgt der Geschäftsbericht von Rechnerin Gisela Mager. Die Kassenprüfung durch Gerlinde Boppert und Helmut Helm ergab keine Beanstandungen.

Für die nun folgenden Wahlen des Gesamtvorstandes wurde Bürgermeister Georg als Wahlleiter bestellt. Die auf eigenen Wunsch ausscheidende Beisitzerin Carmen Richtberg wurde mit Blumen verabschiedet und an ihrer Stelle Timo Georg einstimmig zum Beisitzer gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Der Vorstand setzt sich nun für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Vorsitzende Renate Weber (Vadenrod), Stellvertreter Jürgen Adam (Hergersdorf), Rechnerin Gisela Mager (Brauerschwend), Schriftführer Rudi Höchemer (Hopfgarten) und Beisitzer Timo Georg (Storndorf), Doris Grünewald (Ober-Sorg), Karl Peter (Vadenrod), Bodo Rockel (Renzendorf), Karin Runge (Zeilbach), Hannelore Steuernagel (Storndorf), Anneliese Weiß (Rainrod). Als Kassenprüfer wurden Heidrun Dickel (Brauerschwend) und Wolfgang Heck (Hopfgarten) gewählt.

Es folgte ein Vortrag der Stationsleiterin Karin Runge, die über Struktur und Leistungen der Diakonie sprach. Auch stellte sie die Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und deren Pflegetouren vor. Besonders erwähnte sie die Pflegedienstqualitätsprüfung, die in allen Bereichen eine 1,0 erbracht habe.