22. Februar 2012 - Bürgermeisterwahl 2012

Quelle: OZ Alsfeld

Bis zum 11. März an mehr als tausend Haustüren geklingelt

Unabhängiger Bewerber Helmut Schmehl stellt sich bei Hausbesuchen vor

helmut_schmehl_hausbesuch(sgs). Das Thermometer zeigt fünf Grad, der Himmel ist grau, leichter Wind kommt auf. Helmut Schmehl zieht noch einmal seinen Schal fest und macht sich - bewaffnet mit Flyern, Kugelschreibern und einem Blöckchen - auf zur ersten Haustür, an der an diesem Nachmittag klingeln will. 
„Guten Tag, ich bin Helmut Schmehl, einer der drei Bürgermeisterkandidaten."

Hunderte Male hat der 57-jährige Brauerschwender in den letzten Tagen und Wochen diesen Satz schon gesagt, bis zum Ende seines Wahlkampfs wird er ihn mehr als 1000 Mal ausgesprochen haben, denn er will sie alle besuchen, die mehr als 1000 Haushalte im Schwalmtal, will in allen Ortsteilen für sich werben.

Beim ersten Besuch an diesem Nachmittag fällt sie flach, die förmliche Anrede. Helmut Schmehl kennt die ältere Dame, die ihm öffnet und ihn hereinbittet. Schnell kommen die beiden auf die Seniorenarbeit in der Gemeinde zu sprechen. Helmut Schmehl notiert die Anregungen, die ihm die ältere Dame gibt, und freut sich sichtlich über ihr Lob: „Für meine Begriffe hast du die Erfahrung, die ein Bürgermeister braucht."

So nett wird Helmut Schmehl nicht überall empfangen, manchmal muss er sich Kritik anhören, Bürger machen ihrem Ärger über Entscheidungen der gemeindlichen Gremien Luft, schimpfen über die „Politik da oben". Doch: Der unabhängige Bewerber weiß um die Bedeutung seiner Hausbesuche. Hier an der Haustür kann er die Leute direkt ansprechen, kann nicht nur für sich werben, sondern sich die Nöte und Sorgen der Menschen vor Ort anhören.

Beim Unternehmen mit den riesigen versiegelten Flächen ist die gesplittete Abwassergebühr ein Thema, bei der jungen Familie geht es um Kindergarten und Grundschule. „Soweit das in meiner Macht steht", verspricht Schmehl den jungen Eltern, will er sich für die beiden Schulstandorte einsetzen.

Zwei Stunden später: Die Temperatur ist auf zwei Grad gefallen, der Wind hat zugenommen, die Kälte geht durch und durch. Helmut Schmehl hat neue Blöcke und Flyer aus seinem Wagen geholt und zieht weiter von Haus zu Haus. Am 30. Januar hat er angefangen mit dieser Aktion, bis zum Wahltag am 11. März will er nahezu alle 1140 Haushalte besucht haben. Für ihn als unabhängiger Kandidat ist das die effektivste Art, sich bei den Wählern bekannt zu machen. Auf prominente Unterstützung kann der 57-Jährige nicht zählen, er ist ein Einzelkämpfer und als solcher geht er weiter zum nächsten Haus an diesem Nachmittag....


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