22. Februar 2012 - Bürgermeisterwahl 2012

Quelle: OZ Alsfeld

„Bei ärztlicher Versorgung sind innovative Ideen gefragt"

CDU/FWG-Kandidat Timo Georg hat Unterstützung aus dem Ministerium

georg_mueller-klepper(sgs). Proppenvoll ist das Bürgerhaus in Brauerschwend, als Timo Georg gemeinsam mit Staatssekretärin Petra Müller-Klepper durch die langen Reihen nach vorne zum Rednertisch geht. Neben bekannten Gesichtern aus den Reihen der CDU und der FWG, die den 35-jährigen Storndorfer zum Bürgermeisterkandidaten gekürt haben, sind es vorwiegend ältere Schwalmtaler, die an diesem Nachmittag nach Brauerschwend gekommen sind.

Kein Wunder: Die Staatssekretärin aus dem hessischen Sozialministerium spricht über ein Thema, das den Menschen unter den Nägeln brennt, die ärztliche Versorgung auf dem Land.

Die ist zwar im Schwalmtal noch gewährleistet, aber die beiden Allgemeinmediziner werden in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen, erklärt Timo Georg. Wichtig für ihn ist deshalb zu erfahren, was eine Gemeinde tun kann, um die Rahmenbedingungen für junge Mediziner zu verbessern.

Detailliert geht der Gast aus Wiesbaden an diesem Nachmittag auf das Thema ein, zitiert aus Statistiken und Erhebungen. Hinter den nackten Zahlen wird die Brisanz des Themas deutlich: In den nächsten Jahren werden zwei Drittel der hessischen Ärzte einen Nachfolger suchen, auch im Vogelsberg wird es in den nächsten zehn Jahren „einen enormen Bedarf geben", sagt Müller-Klepper. Für sie steht fest, dass „zeitnah bessere Rahmenbedingungen für die Niederlassung junger Ärzte" geschaffen werden müssen.

Eins ist sicher: „Ein Patentrezept gibt es nicht, aber viele Bausteine, aus denen man ein Konzept erstellen kann", gibt die Staatssekretärin als Order aus. „Innovative Konzepte und Ideen sind jetzt gefragt", sagt sie abschließend.

Das weiß auch Timo Georg - und zwar nicht erst seit der Wahlveranstaltung mit der Staatssekretärin. Als Bürgermeister will er „Motor" sein, er will „mit und für die Menschen handeln", sagt er gegenüber der OZ. Eine Botschaft, die er auch bei seinen Hausbesuchen rüberbringen will, denn der Kandidat der CDU und FWG setzt nicht allein auf prominente Unterstützung im Wahlkampf wie den Besuch der Staatssekretärin, er sucht vielmehr das Gespräch mit den Bürgern direkt. Und so geht auch Timo Georg derzeit von Haus zu Haus in Schwalmtal, um für sich als Bürgermeister und für seine Ideen zu werben. „Dieses Rundgehen möchte ich nicht missen", sagt er. Die Gespräche mit den Menschen sind für ihn ein „wesentliches Element meines Wahlkampfs".


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