21. August 2018 - Gemeindevertretung Schwalmtal

Quelle: OZ Alsfeld 18.08.2018

Angebot des Schwalmtaler Nahverkehrs aufrechterhalten

HOPFGARTEN - Die erste Schwalmtaler Gemeindevertretersitzung nach der Sommerpause am Donnerstagabend in Hopfgarten war von allgemeinen Informationen geprägt. Bürgermeister Timo Georg (pateilos) brachte die Gemeindevertreter im Bericht über den Haushaltsvollzug auf den aktuellen Stand. "Es läuft alles planmäßig. Wir haben erfreulich gute Gewerbesteuereinnahmen und können daher einen Liquiditätspuffer aufbauen", unterrichtete Georg.

Darüber hinaus informierte der Rathauschef die Vertreter über die Arbeit aus dem Vorstand und über die Arbeit aus dem Gemeindeverwaltungsverband.

Des Weiteren beschäftigten sich die Gemeindevertreter mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplans durch den Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV). "Der Status quo soll unbedingt erhalten bleiben, wenn möglich das Angebot ausgebaut werden", sagte Georg. Das Angebot des Anrufsammeltaxis werde im Schwalmtal offenbar gut angenommen. Daher möchten die Schwalmtaler versuchen, beim ZOV eine Ausweitung des Angebots am Wochenende zu erwirken. "Das Anrufsammeltaxi ist ein Ausgleich für den Wegfall des Bahnhaltepunktes. Wir sind die einzige Kommune entlang der Vogelsbergbahn ohne eigenen Haltepunkt. Das ist nach wie vor ein Verlust und wir wollen nicht noch weiter abgehängt werden", erklärte der Rathauschef. Der Bürgerlistenfraktionsvorsitzende Michael Schlosser machte deutlich, dass seine Partei gerne zu den vier bestehenden Wochenendfahrten des Anrufsammeltaxis vier weitere Fahrten hätte. "Des Weiteren sollte der Zug in Renzendorf wieder halten", fügte Schlosser an. Zum Hintergrund: Der Bahnhof in Renzendorf wurde zum Fahrplanwechsel im Jahr 2011/2012 gemeinsam mit Wallenrod geschlossen. Das hatte damals für erheblichen Widerstand bei den Einwohnern gesorgt. Insbesondere durch eine ins Leben gerufene Bürgerinitiative in Wallenrod.

Beschlüsse

Außerdem mussten die Gemeindevertreter kurzfristig die Gebührensatzung für den Kindergarten Pusteblume nochmals geringfügig anpassen. Jetzt ist in der Satzung klargestellt, dass ein Wechsel in den verschiedenen Betreuungsmodulen nur noch halbjährlich möglich ist. "Anders geht es mit der Personalplanung nicht", kommentierte Georg die Änderung. Er wies vorab daraufhin, dass die Änderung nur für den Brauerschwender Kindergarten gelte, weil sich der Kindergarten "Haus der kleinen Füße" in Storndorf in kirchlicher Trägerschaft befindet.

Auf den Weg brachten die Gemeindevertreter am Donnerstag die Antragstellungen im Rahmen der Dorfentwicklung. Zum einen soll das Dorfgemeinschaftshaus in Hopfgarten saniert werden und zum anderen soll in Brauerschwend die brachliegende Fläche vor dem Kunstrasenplatz an der Volkshalle befestigt werden, sodass er sowohl Parkplatz als auch als Festplatz genutzt werden kann.

In einem früheren Tagesordnungspunkt hatten die Gemeindevertreter beschlossen, die Mietwohnung im Dorfgemeinschaftshaus wieder bewohnbar zu machen. Dort wird nach Fertigstellung Pfarrer Jürgen Pithan einziehen, der seit Kurzem die Pfarrstelle im "Kirchspiel Schwalmtal" gemeinsam mit Pfarrer Peter Weigle innehat.


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