16. Dezember 2020 - Parteien

Quelle: OZ Alsfeld 16.12.2020

Jünger und weiblicher

SCHWALMTAL - (red). Eine Kandidatenliste zur Kommunalwahl im März 2021 hat die SPD Schwalmtal aufgestellt. Dabei setzt diese sowohl auf Erfahrung als auch auf neue Gesichter, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist. Zwar sei die Erfahrung langjähriger Kommunalpolitiker wertvoll, doch die Zukunft sollten vor allem diejenigen gestalten, die von dieser auch direkt betroffen sein werden, begründet die SPD.

In ihrer Mitteilung heben die Sozialdemokraten die Bedeutung des politischen Ehrenamtes auf kommunaler Ebene für die Demokratie hervor. Die Basisarbeit werde von den Kommunen geleistet. Und das gehe nicht ohne unterschiedliche Perspektiven und das Ringen um die besten Lösungen mit Transparenz für die Öffentlichkeit. „Von daher verbietet sich auch in der Kommunalpolitik eine Einheitsliste wie von der Bürgerliste gewünscht, aber auch eine Familienliste wie die der AFD-Schwalmtal ist keine Opposition.“

Dass eine Opposition auch in Schwalmtal notwendig war und weiter sei, zeige sich an den unterschiedlichsten Initiativen, die von der SPD-Fraktion in der vergangenen Legislaturperiode gestartet wurden, ist die Partei überzeugt. So sei unter anderem der Erhalt der Arztpraxis und der Ausbau des Bürgerhauses Brauerschwend zur Arztpraxis auf Initiative der SPD zustande gekommen, ebenso wie die jetzige Ausbauplanung der Kita in Brauerschwend und die Erweiterung des Baugebietes Erlenacker, um für junge Familien attraktive Bauplätze zu schaffen.

Wie wichtig eine funktionierende Opposition sei, habe vor allem die zähe Auseinandersetzung um die Wassergebühren gezeigt, wo ansonsten eine echte Gerechtigkeitslücke und mangelnde Ressourcenorientierung entstanden wären. „Aus dem gleichen Grund haben wir uns auch maßgeblich für die Abschaffung der Straßenbeiträge eingesetzt.“

Kein gutes Zeichen sei es hingegen, wenn die öffentlichen Sitzungen in der Kommune kaum mehr von Bürgern besucht und immer kürzer würden. Öffentliche Sitzungen sollten für die Bürger den Entscheidungsprozess spannend, transparent und nachvollziehbar machen, so die SPD.

Ziel der SPD sei die Fortsetzung der erfolgreichen kommunalen Arbeit mit verjüngter und diverser „Mann-Frauschaft“ in Mehrheitsverantwortung. „Wir wollen aktiv die Zukunft von Schwalmtal angehen und vor allem die Interessen der nachfolgenden Generationen in den Blick nehmen. Dazu gehörten unter anderem, ein Umweltbewusstsein zu verankern durch ökologischen und ressourcenschonenden Umgang mit der Natur, ökonomische Grundlagen für berufliches Engagement durch Ausbau entsprechender Infrastruktur (Breitband) und Angebote für Gewerbeansiedlung, ÖPNV-Erhalt beziehungsweise -Ausbau sowie interkommunale Bürgerbuslinien, der Fokus auf Attraktivität für Neubürger und für junge Familien, die Förderung einer generationenübergreifenden Gemeinschaft und Solidarität, der Erhalt und Ausbau der ärztlichen Versorgung in der Kommune, Wohnen im Alter, Integration von anerkannten Geflüchteten, Tourismusangebote und Bürgernähe und Transparenz der demokratischen Entscheidungen.

DIE KANDIDATEN

Die Liste im Einzelnen:

1. Reinhard Donath (Vadenrod),
2. Barbara Flarup (Unter-Sorg),
3. Alfred Päbler (Storndorf),
4. Desiree Donath (Hergersdorf),
5. Michael Rühl (Brauerschwend),
6. Harald Nahrgang (Brauerschwend),
7. Eva Vornberger (Hopfgarten),
8. Kai Lucca Nahrgang (Brauerschwend),
9. Volker Schmidt (Vadenrod),
10. Marco Meister (Rainrod),
11. Waldemar Boppert (Hergersdorf),
12. Manfred Steuernagel (Storndorf),
13. Horst Wlodarxzyk-Götz (Hopfgarten),
14. Daniel Rose (Hergersdorf),
15. Ralf Müller (Ober-Sorg). (red)

 


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