26. März 2015 - Gemeinde Schwalmtal - Interkommunale Zusammenarbeit

Quelle: OZ Alsfeld, 26. März 2015

Jetzt geht's auf die Zielgerade

GEMEINDEVERWALTUNGSVERBAND In drei Parlamenten wird Satzungsentwurf präsentiert - Grebenau vierter Partner

VOGELSBERGKREIS (sgs). Die Gründung des ersten Gemeindeverwaltungsverbandes im Vogelsbergkreis nimmt weiter an Fahrt auf: Gleich in drei Parlamenten wird am heutigen Abend der Entwurf einer entsprechenden Satzung eingebracht - und damit der Grundstein gelegt für die parlamentarische Debatte über eine enge Kooperation der Gemeinden.

Sie hat 21 Paragraphen und umfasst acht Seiten, die mögliche Satzung des „Gemeindeverwaltungsverbandes Feldatal - Grebenau -Romrod - Schwalmtal". Diesen Entwurf jedenfalls werden Dr. Birgit Richtberg der Romröder Stadtverordnetenversammlung, Dietmar Schlosser der Feldataler und Timo Georg der Schwalmtaler Gemeindevertretung am heutigen Abend vorstellen.

Zur Erinnerung: Zunächst hatten mit Schwalmtal, Feldatal und Romrod drei Gemeinden die Gründung des Verwaltungsverbandes ins Auge gefasst, erste Vorbereitungen getroffen und die Mandatsträger in einer nicht öffentlichen Sitzung im Januar über das neue Konstrukt informiert (die OZ berichtete mehrfach ausführlich). Mit im Boot ist mit der Stadt Grebenau jetzt ein vierter Kooperationspartner. Im Gründchen ist über die Interkommunale Zusammenarbeit bislang allerdings lediglich im Ältestenrat gesprochen worden, doch in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 22. April soll der Satzungsentwurf dort ebenfalls vorgestellt werden, kündigt Bürgermeister Lars Wicke an.

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass parallel zu den Beratungen in den gemeindlichen Gremien in den vier Kommunen - die Personalräte, der Landrat und die Kommunalaufsicht am Verfahren beteiligt werden. Für Mai oder Juni ist eine gemeinsame Veranstaltung für alle Mandatsträger vorgesehen, bis zu den Sommerferien soll der Beschluss über die Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes gefasst werden. Danach soll festgelegt werden, welche Fachbereiche an welchem Standort angesiedelt werden. Die offizielle Gründung des Verbandes ist für den 1. Januar vorgesehen.


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