6. Juli 2020 - Ev. Kindergarten

Wie wunderbar bist du gemacht – Gottes liebevolle Brille

Abschiedsfeier für 12 Kindergartenkinder

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Mit einer Abschiedsfeier endete für 12 Mädchen und Jungen aus dem Haus der kleinen Füße die Kindergartenzeit. Coronagemäß fand das Fest im kleineren Rahmen auf dem Hof des Kindergartens statt. Auch auf das obligatorische Kaffeetrinken, das gemeinsame Singen und Umarmungen musste verzichtet werden.

Aber das freie und sichere Auftreten der Kindergartenabgänger, der schöne kindgerechte Gottesdienst von Pfarrerin Tullius-Tomášek, die kreative Rede von Kitaleiterin Emilia Miller, eine Gesangsdarbietung von Jutta Hartmann-Sauer und die schöne sommerliche Atmosphäre machten dieses Manko wett.

Tullius-Tomášek hatte einen großen Spiegel mitgebracht und beschrieb, was man sieht, wenn man hineinblickt: „Man sieht das Schöne, das Gute, das Gelungene, aber man sieht auch Unvollkommenes, Unschönes, was nicht so gut ist.“

„Gott, “ so die Theologin „schaut sich die Erde und die Menschen durch die Brille der Liebe an und dann sieht er, wie wunderbar besonders ihr Kinder gemacht seid.“

Die Mädchen und Jungen schauten nun in ihre selbst gestalteten Spiegel und teilten mit, was sie Wunderbares an sich entdecken können: „Meine Haare, meine Füße, ich finde alles an mir schön, wenn ich anfange zu lachen“ waren einige der Antworten der Wackelzahnkinder.
„Gott hat Euch alle wunderbar gemacht, wir danken dafür!“ ergänzte Tullius-Tomášek.

Mit dem feierlichen Segen der Erzieherinnen, dem Segenslied, vorgetragen von Jutta Hartmann-Sauer, den Fürbittengebeten und dem „Vater-Unser“ endete der Gottesdienst.

Die zukünftigen Abc-Schüler hatten Buchstaben gemalt, die sie nun vorstellten und mit dem gesprochenen Lied „Alle Kinder lernen lesen“ untermalten.
Kitaleiterin Emilia Miller hatte auch einen Spiegel mitgebracht., einen Spiegel den sie befragen konnte und der antwortete: „Spieglein, Spieglein sprich ein Wort, über die Wackelzähne an diesem Ort.

Der Spiegel berichtete von den vielen Fähigkeiten der Schulkinder . „Sagt ihnen einfach jetzt auf wiedersehen, sie müssen nun zur Schule gehen.“ so das Resümee des Zauberspiegels.

In gleicher Weise lobte er auch die gute Zusammenarbeit und das Vertrauensverhältnis mit den Eltern und die Arbeit der „Wackelzahnerzieherin“ Lilia Billinger und Jutta Hartmann-Sauer, die in diesem Jahr für die Vorschularbeit hauptverantwortlich waren.

Stellvertretend für die Eltern dankte Steffi Merschrod den Erzieherinnen für die gute, kreative Arbeit und überreichte eine von den Mütter und Vätern selbst gestaltete Sitzbank, bemalt mit einem Regenbogen, dem Hoffnungssymbol in der Coronazeit.

Bevor die Kinder mit ihren Portfolios (Kindergartenbüchern), einem Geschenk und einem gemeinsamen Segen verabschiedet wurden zogen sie und Miller noch einmal durch die Räume, um sich dann aus dem Kindergarten werfen zu lassen. Ein Lebensabschnitt endet, nach den Ferien beginnt ein neues Kapitel: die Schule.

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