22. Mai 2020 - Gruppenpfarramt Vogelsberg - Tägliche Andacht

von Pfr. Peter Weigle

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater ...

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. - Lukas 15,20

Menschen, die sich wiederfinden,
rühren mich immer zu Tränen.

Ich kann im TV hin- und herzappen,
komme an einer solchen Szene vorbei
und weine gerührt mit,
sogar komplett ohne Vorgeschichte.

Bin ich selbst so verloren?
Aus dem Nest des Lebens gefallen?

Bloch nennt Heimat
‚den Ort, an dem noch niemand wahr.‘

Bin ich nur besonders
heimataffin?

Jeder, der wie ich,
besonders einsam ist,
sehnt sich nach Ankommen
und Angenommensein,
danach, dazu zu gehören.

Das Bild ist ja biblisch
nur Gleichnis
für die Liebe Gottes
und ja, sie kann so schmerzlich schön
und real sein.
ich habe es
in seltenen Momenten erfahren

und auch da
habe ich geweint.

Solche Tränen
würde ich gerne
mal wieder weinen.

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