3. Januar 2019 - Gruppenpfarramt

Quelle: OZ Alsfeld, 03.01.2019

Volle Kirche und Feldahalle zum Abschied

Pfarrerin Susanne Gessner bekommt eine Feier und viele Geschenke zum Ende ihrer fast 13-jährigen Dienstzeit in ihrer Kirchengemeinde

gessner sauer

Susanne Gessner (rechts) nimmt viele Präsente zum Abschied entgegen. Links: Dekan Jürgen Sauer - Foto: Schott

GROSS-FELDA (hso). Nun ist es endgültig. Susanne Gessner ist nicht mehr Pfarrerin für die drei Kirchengemeinden Groß-Felda, Kestrich und Windhausen. In einem Gottesdienst zur Verabschiedung aus ihrem Dienst ging eine nun fast dreizehnjährige Amtszeit für sie zu Ende, nachdem sie von Dekan Jürgen Sauer aus dieser „entpflichtet" wurde.

Als symbolisches Geschenk überreichte er ihr ein elektronisches Messgerät mit Wasserwaage. Denn gerade bei all den vielen Baumaßnahmen der Vergangenheit war das richtige Maß und auch das Gleichgewicht ihr ständiger Wegbegleiter, sagte der Dekan. Stellvertretend für die Kirchenvorstände überreichte Betina Falk als ein Fotobuch, das die Pfarrerin an die vielen Ereignisse der vergangenen Jahre immer wieder erinnern soll. Ein besonderes Geschenk war dann auch noch ein restauriertes Teil einer „Schallluke" aus dem Kirchturm Windhausen. Ihre neue Aufgabe führt sie nach Gießen, wo sie sie als Klinikseelsorgerin tätig sein wird. Wie beliebt Gessner in ihren drei Gemeinden und auch darüber hinaus war, zeigten ein voll besetztes „erweitertes Gotteshaus" und die nach dem Gottesdienst volle Feldahalle.
In ihrer Abschiedspredigt erinnerte Gessner noch einmal an einiges, was man so alles miteinander erlebt habe. Es war nicht immer leicht, aber dass sie mit dieser „Lernaufgabe in meinem Leben" in den drei Gemeinden bis heute bleiben und in meiner Arbeit hier als Pfarrerin wachsen durfte, sei ein großer Segen in ihrem Leben gewesen, betonte die Pfarrerin. Sie erinnerte sich an ihre erste Taufe, an die Konfirmandenunterrichte, daran als sie das erste Mal auf dem Friedhof stand, an den ersten Geburtstagsbesuch und auch an ihre erste Hochzeit, die im Feldatal gehalten wurde. Die vielen „Baustellen" in den drei Kirchengemeinden, die in Jahren erledigt wurden und auch, das laufende Projekt „Kirche Windhausen" stehe nun bald zum Abschluss. Sie habe sich im Feldatal sehr wohl gefühlt und habe sehr viel gelernt. Die zum Ende des Abschiedsgottesdienstes ausgesprochene Einladung der Kirchengemeinde fiel wohl auf sehr fruchtbaren Boden. Kaum einer ging nach Hause und fast alle machten sich auf den Weg in Richtung Feldahalle.
Vor dem Gästebuch war der Andrang groß und es bildete sich eine lange Warteschlage. Das es bei all den angekündigten Grußworten nicht langweilig wurde, dafür sorgten spontane Einlagen der Kinder aus der Kita Kunterbunt und auch ein Auftritt der Bänkelsänger des Knuts Hut Clubs (KHC). Bürgermeister Leopold Bach (parteiunabhängig) würdigte in seiner Ansprache die langjährige Leistung von Gessner in ihrer Gemeinde.


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