10. Juli 2015 - Dorfentwicklung - IKEK

Dorfentwicklung - Arbeitsgruppen

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Auftaktforum - Die Sprecher der einzelnen Arbeitsgruppen

Im Verlaufe des IKEK-Auftaktforums am 9. Juni haben sich sieben Arbeitsgruppen gebildet. Die Themen und zugehörigen Fragen wurden von dem Planungsteam vorgegeben. Die Teilnehmer konnte sich dann - je nach Interessenlage - ein Thema aussuchen, an dem sie mitarbeiten wollen.

AGs und ihre Sprecherinnen und Sprecher
Energie und Mobilität Michael Miller, Vadenrod
Siedlungsentwicklung, Dorfmittelpunkte, Erreichbarkeit Corina Buchenau, Unter-Sorg
Landnutzung Thomas Steinke, Dr. Peter Hamel, beide Storndorf
Identität und Kultur Eva Vornberger, Hopfgarten
Orte für die Dorfgemeinschaft Gerhard Massier, Hopfgarten
Gemeinschaftliches Leben im Dorf Jutta Kirschbaum, Storndorf
Arbeitsplatzsicherung und Wirtschaft Michael Wagner, Unter-Sorg

Die Mitglieder der Arbeitsgruppen treffen sich darüber hinaus auch außerhalb der Forumsveranstallungen um ihre Themen weiterzuentwickeln. Interessierte Personen, die hierbei mitwirken wollen, sind jederzeit willkommen und wenden sich bitte an die unten aufgeführten Sprecher der jeweiligen Gruppen. Die Kontaktdaten der Ansprechpersonen erhalten Sie im Bedarfsfall im Rathaus unter 06638 9185-0

Nähere Informationen zu den Themen und den Ideen, die von den Gruppenmitgliedern am Abend des Auftaktforums zusammengetragen wurden:

Energie und Mobilität

Fragen:
Welche Energiequellen (Wärme, Strom) wollen wir in 20 Jahren nutzen? Wo können wir einsparen? Wie könnten die aktuell bestehenden Verkehrsmittel sinnvoll ergänzt werden?

    • Nutzung der Wasserkraft der Schwalm (kleine Turbinen)Überschüssige Energie speichern und sinnvoll einsetzen (Pumpstation)
    • Weitere Blockheizkraftwerke ?
    • Weitere Sonnenenergienutzung auf Gebäuden mit hohem Energiebedarf
    • Können Kleinwindanlagen auf Häusern den Energiebedarf senken?
    • Windenergie nurdann, wenn in Bürgerhand
    • Ladestationenfür Elektrofahrräderam Radweg
    • Je ein Elektromobil im Oberen und Unteren Schwalmtal in der Hand der NachbarschaftshilfeFragen: Wie können regionale Produkte aus Schwalmtal von gemeinsamer Vermarktung profitieren?
    • Gibt es landschaftliche Besonderheiten, die in Zukunft stärker genutzt werden könnten (Gewässer, Steinbrüche ...)
    • Ladestationen - Solardach DGH
    • Mitfahrzentrale
    • Einkaufsdienst
    • Keine Landvernichtung für Güllefabriken

Landnutzung

Fragen:
Wie können regionale Produkte aus Schwalmtal von gemeinsamer Vermarktung profitieren?

Gibt es landschaftliche Besonderheiten, die in Zukunft stärker genutzt werden könnten (Gewässer, Steinbrüche ...)

  • Landnutzung:
    • Erhebung des Potentials (Datensammlung)
    • Besonderheiten
    • Kontakte knüpfen zu den Landwirten

Siedlungsentwicklung, Dorfmittelpunkte, Erreichbarkeit

Fragen:
Wie sollen die Dorfmittelpunkte in 10-20 Jahren genutzt werden?

Wie sollen sie demnach aussehen?
Wie sind die Orte erreichbar?

  • Verbindungswege zwischen den einzelnen Orten schaffen (Radwege)
  • Rastplätze an den Radwegen mit Grillmöglichkeiten
  • Dorftreff mit Kleingastronomie z.B. Sonntagscafe evtl. in DGH
  • Attraktiv für Jung und Alt
  • Vermarktung von Kleinkunst
  • Plattform für Dienstleistungen
  • Backhaus mit regelmäßiger Aktivität (Salzekuchen etc.)

Identität und Kultur

Fragen: Was könnte sich aus bestehenden kulturellen Aktivitäten entwickeln?
Wie können unsere Traditionen in der jungen Generation weiter leben? Altes Handwerk beleben:
Wer kann noch was? In welchen Orten?

  • Überblick schaffen: wer ist künstlerisch tätig? Was war ansässig? Rainrod Gartenzwerge, Schmuckdesign
  • Sehenswürdigkeiten: erarbeiten
  • Theater: Theatersaal (Melchiorsgrund), i Saal mit Bühnentechnik z.B. Volkshalle in Brauerschwend, Freilichttheater in Hopfgarten
  • Brauchtum: Dialekte konservieren, Geschichtsbände für Hopfgarten bereits in Arbeit, Kirchspiel, Backhaus-Rundlauf durch alle OT übers Jahr
  • Vulkan
  • Naturdenkmäler und Kirchen: Quellen, schöne Bäume, mystische Orte (Geldkuppe), schöne Aussichtspunkte, Hügelgräber kennzeichnen, alte Handels...,
  • Kirchen besser dokumentieren (öffnen, Führungen), Pilgerwege dokumentieren. Alles touristisch nutzen.

Gemeinschaftliches Leben im Dorf

Fragen:
Wer kümmert sich um die Organisation für Hilfeangebote, Tauschdienste etc.? Und wie?

Neue Wohnformen für Jung und Alt/gemeinsam Wohnen: Welche Wohnformen wünschen wir uns für die Zukunft? Wo bietet sich ein konkretes Projekt an? Wer kümmert sich?

  •  Alten-WG
  •  Nachbarschaftsverein (wird nach den Sommerferien gegründet)
  •  Öffentlicher Mittagstisch in Planung / Storndorf Kiga

Hinweis: www.wirnachbarn.com


Arbeitsplatzsicherung und Wirtschaft

Fragen:
Können die Betriebe in Schwalmtal ein innovatives Projekt zur Fachkräftesicherung entwickeln?

Wie können Möglichkeiten für Nebenverdienste vor Ort erschlossen werden?

  • Straßenausbau > fit für Aufgaben machen
  • Internetausbau > Heimarbeitsplätze
  • Flexible Kinderbetreuung > Heimarbeitsplätze
  • Internetpräsenz: welches Unternehmen hat welche offene Arbeitsplätze? Welche Scheunen stehen evtl. als Lagerräume zur Verfügung? Etc.
  • Unternehmerisches Denken fördern
  • Plattform/ Laden für Biobetriebe und Direktvermarktung
  • Möglichkeit Tourismus und Natur verknüpfen
  • „Sharing"- Plattform

Orte für die Dorfgemeinschaft

Fragen:
Wie werden unsere DGHs in 10-20 Jahren genutzt?

Welche Anforderungen müssen Treffpunkte im Freien erfüllen, damit sie gerne genutzt werden?

  • 1. Hängt davon ab, wie heute die Weichen gestellt werden
    • Barrierefreiheit
    • Multifunktionalität
    • Verbindung bzw. Vernetzung mit Freigelände
    • Angebot für alle Altersgruppen/Vereine/Gruppen auch Jugendraum, Cafe
    • Theke, Küche
  • 2. Befestigt, Wasser-/ Regenschutz, barrierefrei, veränderbares Umfeld, Grill, Sitzgelegenheiten, Bürgergarten

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