Der Judenfriedhof

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Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Als "Judengarten" wird er 1800 erstmals erwähnt. In einem alten und einem neuen Friedhofsteil finden sich über 100 Grabstätten (100 Grabsteine sind erhalten). Separat liegen vier Gräber von Kohanim. Das jüngste lesbare Grab stammt aus dem Jahr 1934. Die Friedhofsfläche umfasst 39,64 ar.

Hinweis: Die Zahl von  100 vorhandenen Grabsteinen (aus der festgestellten Belegzeit von 1784 bis 1934) ist auch dokumentiert in dem Bericht  einer "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen". Quelle:  landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich.

Die folgende Abbildung zeigt einen der Grabsteine des Storndorfer Judenfriedhofes (aus der angegebenen Quelle).

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Zum Grabstein:  Salman, Sohn des K"M (wohl Abkürzung für Kalonymus oder Kaufmann), gestorben am 12.06.1805.

 

Lage: Der Friedhof liegt an der Straße nach (Lautertal) - Meiches, hinter dem "Galgenberg".

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Lagekarte


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Besuch  Familie Hexter (Höchster) - Pressebericht und Video

http://kulturverein-storndorf.de/index.php/dorfgeschehen/1961-spurensuche-im-vogelsberg.html 

https://youtu.be/YqS4jai0DzI

Besuch Caroline Gries (2017)

Führung: Steffi und Uwe Merschrod

 


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